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Begleitung für Eltern, die ihr Kind viel zu früh verloren haben

Ob vor, während oder kurz nach der Geburt — der Verlust eines Sternenkindes ist ein Abschied, für den es oft keine Worte gibt. Ich begleite Sie und Ihre Familie behutsam durch diese Zeit, unabhängig davon, wie weit die Schwangerschaft fortgeschritten war oder ob Ihr Kind bereits einen Namen tragen durfte.

Sternenkind-Zusatzqualifikation: in Vorbereitung

Ein Schmerz, der oft im Verborgenen bleibt

Ein Sternenkind wird von der Umwelt selten so wahrgenommen wie andere Verluste. Es gibt vielleicht kein Foto, keine gemeinsamen Erinnerungen, manchmal nicht einmal einen Namen, den andere kennen. Und doch ist der Schmerz real, und die Trauer verdient genauso viel Raum wie jede andere.

Ich weiß, wie sich dieser Schmerz anfühlt — auch meine Frau und ich haben ein Kind verloren. Damals gab es für uns keine Trauerbegleitung, keinen Menschen, der uns durch diese Zeit hindurch begleitet hätte. Wir haben jahrelang gelitten, jeder auf seine Weise, und oft ganz allein mit dem, was in uns vorging.

Genau aus dieser Erfahrung heraus ist mein Wunsch entstanden: Kein Elternteil soll mit dieser Trauer allein gelassen werden. Niemand sollte das durchstehen müssen, was wir damals durchstehen mussten, ohne dass jemand da ist, der zuhört, aushält und begleitet.

Wer mehr über meinen eigenen Weg erfahren möchte: In Episode 2 meines Podcasts „Raum für Trauer" spreche ich offener über diese Zeit und darüber, wie Glaube und Trauer für mich zusammengefunden haben.

Ehrlich gesagt: meine Zusatzqualifikation

Für die Begleitung von Sternenkind-Eltern erarbeite ich mir derzeit gezielt eine Zusatzqualifikation (München). Das bedeutet nicht, dass ich heute nicht für Sie da sein kann — meine Erfahrung als Trauerbegleiter, Priester und Bestattungsredner sowie mein eigener Verlust tragen bereits jetzt. Die Ausbildung vertieft dieses Wissen zusätzlich, speziell für die besonderen Fragen rund um Sternenkinder.

Was ich für Sie tun kann

In unseren Gesprächen ist Raum für alles, was in Ihnen ist — für Wut, für Schuldgefühle, die oft unbegründet sind, aber trotzdem da sind, für die Stille, die manchmal mehr sagt als Worte. Auch für Ihre Partnerschaft habe ich ein offenes Ohr, denn Eltern trauern selten im gleichen Takt, und das kann zusätzlich belasten, obwohl beide denselben Schmerz tragen.

Für den Abschied von Ihrem Sternenkind kann ich auf Wunsch alles aus einer Hand übernehmen: die Trauerrede halten, die Bestattung begleiten und — als ordinierter Priester — einen Abschiedsgottesdienst gestalten. Kirchlich oder frei, ganz so, wie es zu Ihrem Kind und zu Ihnen passt. Auch wenn keine Bestattungspflicht besteht, begleite ich Sie gerne bei der Frage, welcher Abschied für Sie der richtige ist.

Es gibt keine Frist für diese Trauer. Sie bleibt ein Teil von Ihnen — und darf das auch sein. Wenn Sie sich Begleitung auf diesem Weg wünschen, bin ich für Sie da.

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